Börsennachrichten

XETRA-MITTAG/Etwas leichter - Autowerte setzen Rally fort

FRANKFURT (Dow Jones)--Etwas leichter zeigt sich der deutsche Aktienmarkt am Donnerstagmittag nach der Rally am Vortag.
Händler hatten nach den kräftigen Kursaufschlägen bereits mit Gewinnmitnahmen gerechnet. Autowerte setzen indes ihre Hausse fort. Der DAX verliert gegen 13.05 Uhr 0,3% oder 18 auf 6.065 Punkte.

Bremsen könnten den DAX nur die anstehenden Konjunkturdaten: "Die Anleger werden sich vor dem wichtigen US-Arbeitsmarktbericht am Freitag zurückhalten", so ein Händler. Die Vorzeichen für den August-Report sind uneinheitlich: Während der ADP-Bericht am Vortag enttäuscht habe, sei die Beschäftigungskomponente im ISM-Index über den Erwartungen geblieben.

Die Unternehmensnachrichten sind weiter dünn, auch von der Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) erwarten Händler keine Impulse. Es gilt als ausgemachte Sache, dass die Notenbank den Leitzins bei 1,00% bestätigen wird. Marktbewegend könnten indes die begleitenden Kommentare von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet in der nachfolgenden Pressekonferenz sein. Am Nachmittag werden in den USA noch die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten veröffentlicht sowie Zahlen zur Produktivität, zum Häusermarkt und zu den Industrieaufträgen.

Gut aufgenommen wurde im Handel die erfolgreiche spanische Anleihe-Auktion. Eine bereits im März platzierte April-2015-Anleihe wurde um 3,31 Mrd Euro aufgestockt. Die Zeichnungsquote (Bid-to-Cover-Ratio) liegt bei 1,63, was für eine gute Nachfrage spricht. Charttechnisch liege der DAX in der breiten Handelsspanne zwischen 5.700 und 6.300 Punkten. "Ein Anstieg in den oberen Bereich der Range sollte nicht überraschen", so ein technischer Analyst.

Deutsche Bank weiten am Mittag ihre Verluste aus und geben um 2,6% nach auf 49,67 EUR. Die Aktie ist von Merrill Lynch auf die "Least Preferred"-Liste gesetzt worden, wird also den am wenigsten attraktiven Unternehmen zugerechnet.

Autotitel profitieren von guten US-Absatzzahlen. Vor allem deutsche Hersteller im Premium- oder Luxus-Segment konnten dort ihre Position ausbauen. Daimler steigen um 1,5%, BMW um 1,3% und VW um 0,6%. Auf VW lastet ein wenig, dass der US-Umsatz der Marke VW im August um 8% gesunken ist.

Als leichte Enttäuschung werden im Handel die Prognosen von Fresenius Medical Care bis 2013 gewertet. Für die Konsensschätzungen bestehe hinsichtlich EBIT-Marge und Gewinn je Aktie leichter Bedarf für eine Abwärtsrevision, sagt ein Marktteilnehmer. Die Aktie des Dialysespezialisten verliert 0,8% auf 44,58 EUR.

HeidelbergCement setzen wie alle europäischen Bau-Werte ihre Vortagsrally fort. Die Aktien steigen um 1,7% auf 34,15 EUR.

Bayer geben um 0,4% auf 49,75 EUR nach, obwohl Goldman Sachs das Kursziel auf 60 EUR erhöht hat von 58 EUR. Die Aktien hatten allerdings schon zu Wochenbeginn kräftig zugelegt, nachdem Erfolgsmeldungen zum Gerinnungshemmer "Xarelto" veröffentlicht wurden.

Im TecDAX legen vor allem die Aktien alternativer Energien zu. Unter anderem steigen Nordex um 3,9% und Conergy 4,6%.

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DJG/mod/gei
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(END) Dow Jones Newswires

September 02, 2010 07:15 ET (11:15 GMT)

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XETRA-START/Etwas leichter - Anleger nehmen Gewinne mit
FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt startet etwas leichter in den Donnerstag. Der DAX fällt gegen 9.30 Uhr um 0,4% oder 24 auf 6.060 Punkte. Händler sprechen von kleinen Gewinnmitnahmen und meinen, nach der Rally vom Mittwoch sei eine Verschnaufpause keine Überraschung. "Sie wird die Erholung aber vermutlich nur unterbrechen, ein Ende der Rally ist nicht in Sicht", so ein Marktteilnehmer. Die Kurse seien am Mittwoch unter hohen Umsätzen und hoher Dynamik gestiegen. "Damit steht der Kursaufschwung vermutlich eher am Anfang als am Ende", ergänzt der Marktteilnehmer.

Bremsen könnten den DAX auch anstehende neue Konjunkturdaten: "Die Anleger werden sich vor dem wichtigen US-Arbeitsmarktbericht am Freitag zurückhalten werden", so ein Händler. Die Vorzeichen für den August-Report sind uneinheitlich: Während der ADP-Bericht am Vortag enttäuscht habe, sei die Beschäftigungskomponente im ISM-Index über den Erwartungen geblieben. Für den Berichtstag stellt man sich im Handel auf ein ruhiges Geschäft ein.

Unternehmensnachrichten gibt es auch weiterhin nicht zu verarbeiten, von der Sitzung der EZB dürften keine Impulse ausgehen. Es gilt als ausgemachte Sache, dass die Notenbank den Leitzins bei 1,00% bestätigen wird. Marktbewegend könnten indes die begleitenden Kommentare von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet in der nachfolgenden Pressekonferenz sein. Am Nachmittag werden in den USA noch die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten veröffentlicht sowie Zahlen zur Produktivität, zum Häusermarkt und zu den Industrieaufträgen.

Charttechnisch liege der DAX in der breiten Handelsspanne zwischen 5.700 und 6.300 Punkten. "Ein Anstieg in den oberen Bereich der Range sollte nicht überraschen", so ein technischer Analyst.

Gewinnmitnahmen sehen Händler bei Deutsche Bank, die um 1,5% nachgeben auf 50,20 EUR. Siemens verlieren 0,9% auf 73,25 EUR. Daneben stehen die Autotitel im Blick. "Neue US-Absatzzahlen zeigen, dass Luxus weiter läuft, das sollte aber auch eingepreist sein", so ein Marktteilnehmer. Daimler steigen um 0,4% auf 40,62 EUR, BMW können sich gut behaupten. Porsche gewinnen 0,7% auf 38,51 EUR. VW geben dagegen um 0,5% nach auf 80,30 EUR, bei der Marke VW ist der August-Absatz in den USA um 8% gesunken.

Bayer können sich behaupten, nachdem Goldman das Kursziel auf 60 EUR erhöht hat von 58 EUR. Der MDAX gewinnt 0,1% und der TecDAX 0,2%. Im MDAX ziehen Wincor um 2,1% an auf 47,68 EUR, im TecDAX steigen Software AG um 1,4% auf 85,22 EUR.

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-Von Herbert Rude, Dow Jones Newswires,
+49(0)69-29725217, herbert.rude@dowjones.com
DJG/hru/thl/cln

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(END) Dow Jones Newswires

September 02, 2010 03:37 ET (07:37 GMT)

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XETRA-START/DAX eröffnet knapp behauptet
FRANKFURT (Dow Jones)--Nach der Rally vom Vortag kommt es am deutschen Aktienmarkt zur Eröffnung zu leichten Gewinnmitnahmen. Bis 9.01 Uhr verliert der DAX 0,2% oder 15 auf 6.068 Punkte und notiert damit knapp behauptet. Händler stellen sich auf ein ruhiges und zurückhaltendes Geschäft vor dem Arbeitsmarktbericht aus den USA am Freitag ein. Die Leitzinsentscheidung der EZB dürfte keine größeren Akzente setzen.

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DJG/mpt/cln

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(END) Dow Jones Newswires

September 02, 2010 03:04 ET (07:04 GMT)

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XETRA-VORBERICHT/Verschnaufpause könnte Erholung unterbrechen
FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Aktienmarkt könnte es zur Eröffnung am Donnerstag zu leichten Gewinnmitnahmen kommen. "Nach dem starken Anstieg vom Vortag wäre eine Verschnaufpause keine Überraschung", heißt es von einem Marktteilnehmer. Sie werde die Erholung aber vermutlich nur unterbrechen, ein Ende der Rally sei nicht in Sicht. "Die Kurse sind unter hohen Umsätzen und hoher Dynamik gestiegen, damit steht der Kursaufschwung wohl eher am Anfang als am Ende", so ein weiterer Marktteilnehmer. Der DAX wird gegen 8.05 Uhr 22 Punkte oder 0,4% niedriger errechnet mit 6.062 Punkten. Am Mittwoch hatte er 2,7% zugelegt.

Bremsen könnten den DAX auch anstehende neue Konjunkturdaten: "Ich gehe davon aus, dass sich die Anleger vor dem wichtigen Arbeitsmarktbericht am Freitag zurückhalten werden", heißt es. Die Vorzeichen für den Report sind uneinheitlich: Während der ADP-Bericht am Vortag enttäuscht habe, sei die Beschäftigungskomponente im ISM-Index über den Erwartungen geblieben. Für den Berichtstag stellt man sich im Handel auf ein ruhiges Geschäft ein.

Unternehmensnachrichten gibt es auch weiterhin nicht zu verarbeiten, von der Sitzung der EZB dürften keine Impulse ausgehen. Es gilt als ausgemachte Sache, dass die Notenbank den Leitzins bei 1,00% bestätigen wird. Marktbewegend könnten indes die begleitenden Kommentare von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet in der nachfolgenden Pressekonferenz sein. Am Nachmittag werden in den USA noch die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten veröffentlicht sowie Zahlen zur Produktivität, zum Häusermarkt und zu den Industrieaufträgen.

Charttechnisch liege der DAX in der breiten Handelsspanne zwischen 5.700 und 6.300 Punkten. "Ein Anstieg in den oberen Bereich der Range sollte nicht überraschen", so ein Marktteilnehmer.

Vorbörslich stehen die Autotitel im Blick. "Neue US-Absatzzahlen zeigen, dass Luxus weiter läuft, das sollte aber auch eingepreist sein", so ein Marktteilnehmer. Vorbörslich verlieren Daimler 1,4% und BMW 0,7%. Daneben geben Siemens 0,8% ab. Auf der anderen Seite steigen RWE um 0,7% und Infineon um 0,9%. Bayer können sich knapp behaupten, nachdem Goldman das Kursziel auf 60 EUR erhöht hat von 58 EUR.

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-Von Herbert Rude, Dow Jones Newswires,
+49(0)69-29725217, herbert.rude@dowjones.com
DJG/hru/cln

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September 02, 2010 02:10 ET (06:10 GMT)

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